Entstehungsgeschichte der „Freunde der Bibliothek – Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens e.V.“

Hanns Dieter Hüsch (geboren am 6.5.1925, verstorben am 6.12.2005) wurde im Dezember 1994 durch Johannes Rau der Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen.
Bei der Entgegennahme des Preises erinnerte Hüsch an die schlechten Zeiten für das „Überlebensmittel Kultur“ um das er sich als damaliger Kölner Bürger Sorgen machte – explizit benannte er dabei auch die Bibliotheken.

Im Mai 1995 wurde Hüsch als Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Moers geehrt.

Anlässlich seiner ersten öffentlichen Buchpräsentation „Wir sehen uns wieder“ in der Zentralbibliothek Moers forderte der Ehrenbürger Hüsch im September 1995 zur Gründung der Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens auf. Sein Honorar für diese und weitere Veranstaltungen in der Bibliothek spendete er dem Verein.

Am 10. Mai 1996, dem Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten und wenige Tage nach seinem 71. Geburtstag, gründeten über 40 Moerser Bürgerinnen und Bürger den gemeinnützigen Verein – mit dem von Hanns Dieter Hüsch gegebenen Namen und einem Zusatz: Freunde der Bibliothek.

So dokumentieren die Vereinsaktivitäten seit Mai 1996 den Zweck beispielsweise durch den Moerser Literaturpreis, aber auch die Unterstützung der Bibliothek bei deren Leseförderung durch regelmäßige Spenden aus den Flohmarkt-Erlösen (Veranstaltungen).

 

Der Verein verfolgt folgende Ziele:

  • Lesen und Literatur verstärkt im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern
  • Zeitgenössische Literatur bekannt zu machen und literarische Tradition zu pflegen durch Lesungen, Vorträge und Ausschreibungen
  • Das Interesse am Lesen zu fördern
  • Das literarische Leben in der Stadt Moers und am Niederrhein auf vielfältige Art und Weise mitzugestalten

(siehe Satzung)